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Bildquelle: W. R. Wagner - Pixelio.de

Notfellchen - Newsletter 2015/1

Rosalie – in Liebe aufgeblüht

In diesem Newsletter möchten wir als Notfellchen Rosalie vorstellen.

Der Name Rosalie zeigt eine Verwandtschaft zu dem Wort „Rose“, welche allgemein hin als Symbol für Liebe gilt. Entsprechend dem Sprichwort „nomen est omen“ ist demnach die Geschichte von Rosalie eng damit verbunden, dass viele Menschen im Katzennetzwerk mit ihren Herzen hingesehen haben und damit Rosalie Liebe geschenkt haben. Insofern ist Rosalie ein Notfellchen, welches viele schöne Erfahrungen mit Menschen sammeln durfte und darf, aber erst seitdem sie gefunden wurde.

Rosalie - unser NotfellchenDer Finder war dabei niemand anderes als unser Autobahnengel Peter, wodurch Rosalie zur Gruppe der sogenannten Autobahnkatzen zählt. Unsere gemeinsame Geschichte nahm daher ihren Beginn zwischen Peter und Rosalie, zu einem Zeitpunkt in welchem Rosalie noch keinen Namen hatte und schlicht auf ihren Tod wartete. Namenlos und ungeliebt wurde sie weggeworfen, zum sterben verurteilt lag sie unter Schmerzen und Angst in einem Müllcontainer auf einer Autobahnraststätte. Wie mag es ihr in diesem Moment ergangen sein? Keiner kann sich diese hoffnungslose Situation vorstellen und wie mag erst der Moment gewesen sein, als sich der Deckel hob, der Müll um sie herum entfernt wurde und menschliche Hände sie in Empfang nahmen, nicht um ihr zu schaden, sondern um ihr zu helfen. Starke, warme Hände gepaart mit einer beruhigenden Stimme, was hat sie in diesem Moment gefühlt? Bereits ein Funken Hoffnung? In diesem Moment wurde irgendwo in Deutschland, auf irgendeiner Autobahnraststätte aus einem Niemand ein Jemand: Rosalie wurde geboren und geborgen. So beginnen Geschichten, die uns nicht mehr loslassen, uns im tiefsten Inneren berühren und uns weiterkämpfen lassen. Peter hat umgehend das Katzennetzwerk informiert und dieses hat ein weiteres Mal einfach und ergreifend funktioniert. Rasch war eine Pflegestelle gefunden und Rosalie wurde tierärztlich versorgt. Nun sollte man meinen, dass Rosalie bereits genug auszuhalten hatte, aber das Schicksal hatte eine weitere Bürde in peto: Rosalie ist vollständig erblindet. So musste sie, die Menschen, die sie weggeworfen haben, nicht sehen, kann aber auch die Menschen, die sie gerettet haben und in gewisser Weise immer noch retten, auch nicht in Augenschein nehmen. Ihre Blindheit wurde ihr innerhalb der liebevollen Pflegestelle, welche sie nach ihrer Rettung aufnahm, abermals zum Verhängnis. Rosalie war überfordert mit den unterschiedlichen Eindrücken einer Umgebung, geprägt durch die Sinnesspuren anderer Katzen und Hunde. In ihrem Zimmer, auf ihrem Sofa schien sie zufrieden und glücklich, allerdings war sie nicht im Stande, ihre kleine Welt darüber hinaus zu vergrößern. Daher wurde schweren Herzens aber im Sinne von Rosalie die Entscheidung eines Wechsels der Pflegestelle getroffen. In ihrer neuen Pflegestelle, in welcher sie seit Anfang März ein Zuhause gefunden hat, entwickelt sich Rosalie nun von Tag zu Tag: sie blüht gemäß ihres Namens auf. Mit Hilfe von Ruhe, Zeit und Gelassenheit erobert sich Rosalie ihre Umgebung und ihre Pflegedosine. Wir werden im Forum kleinschrittig auf dem Laufenden gehalten und dürfen uns über zahlreiche Berichte freuen.

Eine jede Geschichte hat ihren Höhepunkt, für uns Katzennetzwerker ist dieser seit ein paar Tagen erreicht. Das Beste daher zum Schluss: Rosalie wird geliebt und Rosalie hat gelernt zu lieben. Sie vertraut und traut sich, sie schmust und sucht die Nähe – Rosalie ist dank der vielen Menschen, die sie nicht aufgegeben haben, im Leben angekommen. Wir sind voller Zuversicht, dass ihr Leben jetzt weiter auf der sonnigen Seite verlaufen wird und es gibt uns so viel, Rosalie kennen zu dürfen. Denn sie hat uns etwas entscheidendes ins Gedächtnis gerufen: niemals aufhören zu kämpfen. Egal wie viele Schicksalsschläge zu verkraften sind, und wir haben gerade in letzter Zeit viele unserer Schützlinge verloren: weiter machen! Für Rosalie und alle anderen, die uns brauchen.

Blühe weiter kleine Rosalie, unser Symbol für Liebe.

__Rosalies Vermittlungsinserat
__Rosalies auf Pflegestelle in Euskirchen

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 09. April 2015 13:36

Liebenswert - Newsletter 2015/1

Glückspilze des Monats:
„Leo und Böckchen die zuckersüße Katerbrüder“ UND „Balou der braune Nasenbär“ haben Ihr Zuhause gefunden.

Das Jahr begann für uns Katzennetzwerker mit zwei ganz speziellen und herzzerreißenden Happy Ends. Sowohl die Katerbrüder Leo und Böckchen als auch der braune Nasenbär Balou haben Ihr Traumzuhause gefunden. Die drei Fellnasen lagen uns allen sehr am Herzen, daher möchten wir dieses Mal nicht nur ein Happy End vorstellen.

 

glueckspilz balouBalou wurde Ende 2013 bei einem Umzug einfach vor die Tür gesetzt, obwohl er bis dahin gar nicht wusste was „Draußen-Sein“ bedeutet. 14 Tage lang lief er unkastriert und laut schreiend durch sein Wohnviertel. Er hatte Glück im Unglück das eine Kollegin einer Katzennetzwerkerin das mitbekam und ihn in ihre Garage ließ. Dadurch kam Balou auf eine Pflegestelle des Katzennetzwerks, hier musste er alles erst lernen. Man kann sich gar nicht vorstellen, dass der arme Katerbär nicht einmal wusste wie man richtig spielt.
Mitte Februar zog der kleine Katermann in sein neues Zuhause ein. Im neuen Zuhause erwartete ihn eine freudige Familie mit Katzendame. Die Zusammenführung verlief ohne große Probleme, ein paar Faucher hier, ein paar Faucher da, aber nichts wirklich Dramatisches. Allerdings wurde relativ schnell klar, dass die Katzendame Kiwi wohl nicht die richtige Gesellschaft für Balou ist. Am Ende blieb den Dosis nichts anderes übrig als die beiden zu separieren, was natürlich für keinen eine dauerhafte Lösung ist. Die Dosis und auch wir Katzennetzwerker mussten leider schnell erkennen, dass die Harmonie zwischen Kiwi und Balou einfach nicht passt und aus diesem Grund zog der Katerbär Mitte März wieder auf eine Pflegestelle des Katzennetzwerks.
Es dauerte bis zum Sommer, dass Balou wieder ein Zuhause fand. Dort erwarteten ihn zwei Katerkumpels und zwei total liebe und aufgeregte Dosis. Anfangs lief im neuen Zuhause auch wieder alles super, man näherte sich langsam an, es gab erste Spielversuche.
Wenn eine neue Katze einzieht ist es ja normal, dass es dazu kommt das die Rangordnung mal ausgetestet wird. Das hat Balou wie er nun mal ist auch hier versucht.
Bei dem Zusammenleben zwischen den drei Katern gab es immer wieder auf und ab’s. Balou testete seine Grenzen aus, zwischendurch gab es immer mal wieder Unsicherheiten bei den vorhandenen Katern. Die Katzennetzwerker im Forum standen den Dosis regelmäßig mit Tipps und Rat zur Seite. Im Dezember 2014 stellte sich leider wieder heraus das einer der Kater massive Probleme mit dem neuen Zusammenleben als dreier Gespann hatte. Einer der Kater der Dosis kam mit Balous relativ dominanter Art nicht mehr klar und reagierte zunehmend ängstlich bei Begegnungen.
Zum Wohle der beiden Kater wurde schweren Herzens entschlossen die Zusammenführung bzw. das Zusammenleben der drei Kater zu beenden und im Januar 2015 zog Balou noch einmal auf eine Pflegestelle des Katzennetzwerks. Es wurde viel überlegt, ist er vielleicht ein Einzelprinz, wo findet er sein perfektes Zuhause und den perfekten Katzenkumpel? Für uns war klar, Balou darf nicht zum Wanderpokal werden, das nächste Mal müssen wir es richtig machen und den 1000 prozentig richtigen Platz für ihn finden.
Und wie es scheint haben wir diesen perfekten Platz im Februar diesen Jahres für Balou gefunden. Im neuen Zuhause hat er einen ebenbürtigen Katerkumpel und lernt nun auch nach und nach den Garten der neuen Dosis kennen. Ein langer Weg ist sowohl für Balou als auch für die Katzennetzwerker mit einem tollen Happy-End zu Ende gegangen.

__Balous Link Seestern Faden (Erstvermittlung im Juli 2014 - interner Bereich, nur einsehbar, wenn registriert)
__Balou erneut auf großer Tour

 

glueckspilze leo undboeckchenLeo und Böckchen sind zwei ganz besondere süße und verschmuste Kater. Für die beiden Brüder haben wir zusammen ein Zuhause gesucht, da sie zusammen aufgewachsen sind und sehr aneinander hängen.
Die zwei Süßen waren längere Zeit auf Pflegestelle in einem großen Katzenhaushalt und hatten sich dort aus eigenen Stücken in einem kleinem Raum zurückgezogen, sie waren von der Zahl der anderen Samtpfoten eingeschüchtert und trauten sich deshalb nicht aus ihrer Haut.
Leo und Böckchen waren bevor sie zum Katzennetzwerk kamen schon zweimal vermittelt. Beim ersten Mal wurde Böckchen ohne seinen Bruder Leo vermittelt. Beide trauerten dem anderen so hinterher, dass Böckchen aus der Vermittlung zurückkam. Daraufhin wurde für beide zusammen ein Zuhause gesucht, allerdings kamen sie auch dort nach kurzer Zeit aus der Vermittlung zurück. Die beiden sensiblen Kater kamen mit dem aktiven Leben ihrer Neudosis nicht zurecht.
Nach den beiden gescheiterten Vermittlungen haben sich die beiden süßen Brüder sehr zurückgezogen, wurden ängstlich und auch schreckhaft.
Da wir die beiden schon längere Zeit auf Ihrem Weg begleitet haben und ihr Schicksal uns am Herzen lag, entschloss sich das Katzennetzwerk die beiden auf eine Pflegestelle des Katzennetzwerks zu nehmen. Dort lebten die Beiden mit nur 2 weiteren Katern, viel mehr Raum zur Entfaltung und mehr Zuwendung und Menschenkontakt haben sie sich endlich getraut aus sich heraus zu kommen und zeigen ihr wirkliches, süßes und menschenbezogenes Kuschel-Wesen.
Die Beiden haben sich auf der Pflegestelle richtig toll entwickelt und im Januar 2015 war es dann endlich soweit, Leo und Böckchen bekamen IHRE Anfrage und verdrehten den Interessenten so den Kopf, dass die beiden noch Ende Januar 2015 in IHR Zuhause umzogen.

__Leo und Böckchen Inserat

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 09. April 2015 13:18

Gutscheinaffe - Weltkatzentag

Wusstest Du schon...

Katzennetzwerk - Wussten Sie schon... ...dass die Geschlechtsreife einer Katze bereits im Alter von vier bis fünf Monaten eintreten kann? Hilf' mit, Katzen zu helfen! Thema Frühkastration!  (externer Link)

Gut zitiert...

Katzenzitat der Woche"Eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort Tierschutz überhaupt geschaffen werden musste."
(Theodor Heuss)
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