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Der Mittelstreifen...

...von Autobahnen - Scheinbar einer von Unterfrankes Eddi der fränkische Autobahnkater"Lieblingsspielplätzen".
Leider auch der eines schwarzen Katermannes.
Glücklicherweise sah ihn Unterfranke noch aus dem Augenwinkel, wie er - total angsterfüllt - an einem Leitplankenpfosten auf dem Mittelstreifen saß, während rechts und links von ihm die Autos vorbeirasten.

Natürlich war das eine Situation, die Unterfranke so nicht hinnehmen konnte und wollte.
Eine schnelle Lösung musste her und er wollte sich die Situation noch einmal anschauen. Also die nächste Autobahnabfahrt runter und in die andere Richtung wieder drauf. Auf jeden Fall waren diese Spuren deutlich weniger befahren.
Als er an die Stelle kam, wo der Kater vorher saß, machte er langsam. Keine Katze, weder am Mittelstreifen noch sonst irgendwo. Somit aber auch immerhin keine tote Katze.

Kommt eigentlich aus Lehrte bei HannoverKlar war, wenn der Kater schon einmal, in Panik oder einfach nur zum Überqueren, den Mittelstreifen einer befahrenen Autobahn erreicht hatte, tut er dies entweder wieder oder er hat ein Problem. Zumal in der Gegend wirklich nichts war, außer einem gesperrten Parkplatz. Und Unterfranke wäre nicht Unterfranke, wenn er hier nicht in Aktion getreten wäre.
Also mal wieder Fallen aufgestellt - ohne Erfolg.

Zwei Tage nach der Sichtung des Katers, erzählte ein Arbeitskollege, der Unterfrankes Engagement für den Tierschutz kennt, dass an einem Rasthof ein Zettel hängt mit einer entlaufenen, schwarzen Katze.
Unterfranke ist natürlich hingefahren. Das Bild auf dem Aushang, so man es erkennen konnte, sah aus, wie die Katze, die er an der Leitplanke des Mittelstreifens gesehen hatte.

Hier die Geschichte:
Zwei Wochen zuvor war eine Familie mit ihrem Wohnmobil auf den gesperrten Parkplatz gefahren. Zu spät sahen sie, dass Und hatte verdammt viel Glück!dieser eigentlich nicht geöffnet ist. Eddi, so der Name des Katers, durfte sich immer im Wohnraum des Wohnmobils frei bewegen. Leider hat die kleine Tochter nach dem Anhalten nicht abgewartet, bis Eddi in seine Box verfrachtet war, sondern öffnete zu früh die Tür des Wohnmobils und Eddi entwischte in den Wald.

Unglaubliches, Teil 1:
Am Nachmittag des Tages, an dem Unterranke den Aushang las, rief ihn seine Falle an (ja, intelligente Fallen können das), dass sich ein Tier in ihr befände, welches sich lautstark über den Geruch des Köderfisches beschweren würde. Okay, angerufen hat sie, weil sie ausgelöst wurde, aber das andere liest sich schöner, was?
Auf jeden Fall fuhr Unterfranke direkt zur Falle und wer oder was saß darin? Ein schwarz-weißer Kater, der Eddi und dem an der Mittelleitplanke der Autobahn gesichteten Katze verdammt ähnlich sah. Also rief Unterfranke die Nummer auf dem Zettel an.

Jetzt ist er wieder bei seiner FamilieUnglaubliches, Teil 2:
Eine Frau war am Telefon und sehr schnell sehr nervös. Sie sagte, dass ihr Mann, umgehend nach der Arbeit losfahren würde, um zu schauen, ob es wirklich Eddi ist. Zwar ist Eddi tätowiert aber zum einen erkennt man bei schwarzen Katzen Tattos nicht gut und zum anderen sind Unterfrankes Fallen relativ dunkel, damit gefangene Tiere ruhiger sind und sich weniger bedroht fühlen. Kurios an der Fahrt: Die Familie wohnt in Lehrte, ca. 400km von dem gesperrten Parkplatz und dem Fundort entfernt.
Auf jeden Fall kam der Man in der Nacht bei Unterfranke an und Eddi konnte eindeutig identifiziert werden.
Neben dem Flyer hatte die Familie noch Tierheime und Tierärzte in der Nähe erfolglos angerufen.
Nur weil Unterfranke eine Katze an der Mittelleitplanke der Autobahn sah, begann er mit dem Fangen. Nur weil ihn sein Kollege auf den Aushang aufmerksam machte, konnte die Familie ermittelt werden. Und nur weil Unterfrankes Fischköder so herrlich stank, ging Eddi sehr zügig in die Falle.

Also: Happy End und Eddi ein Seestern der besonderen Art... DANKE UNTERFRANKE!

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 05. Juni 2013 11:21

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Gut zitiert...

Katzenzitat der Woche"Eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort Tierschutz überhaupt geschaffen werden musste."
(Theodor Heuss)
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