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Bildquelle: Orlando-Florin-Rosu - Fotolia.com

Die 38 Bachblüten

 

Übersicht   Die 38 Bachblüten   Rezeptbausteine   Deutsche und botanische Namen

 

Übersicht
1 Agrimony       14 Heather       27 Rock Water
2 Aspen       15 Holly       28 Scleranthus
3 Beech       16 Honeysuckle       29 Star Of Bethlehem
4 Centaury       17 Hornbeam       30 Sweet Chestnut
5 Cerato       18 Impatiens       31 Vervain
6 Cherry Plum       19 Larch       32 Vine
7 Chestnut Bud       20 Mimulus       33 Walnut
8 Chicory       21 Mustard       34 Water Violet
9 Clematis       22 Oak       35 White Chestnut
10 Crab Apple       23 Olive       36 Wild Oat
11 Elm       24 Pine       37 Wild Rose
12 Gentian       25 Red Chestnut       38 Willow
13 Gorse       26 Rock Rose         Rescue Tropfen

 

1. Agrimony Nach oben

Allgemein: Das Potential von Agrimony ist Konfrontationsfähigkeit und innerer Friede.

Menschen im blockierten Agrimony-Zustand verbergen ihre Sorgen hinter einer scheinbaren Sorglosigkeit. Sie sind nicht in der Lage, der Harmonie willen einen Streit oder eine Missempfindung auszutragen. Sie spielen nach außen den Clown, obwohl ihnen zum Heulen zumute ist. Blockierte greifen mitunter zu Suchtmitteln, um die scheinbar heile Welt nach außen zu verkörpern.

Katzen: Sie können in einen negativen Agrimony-Zustand geraten, wenn plötzlich ihre Harmonie oder ihr Ruhebedürfnis durcheinander gerät. Sie reagieren überempfindlich auf alles, was ihre Rituale stört und reagieren beispielsweise mit Fremdpinkeln. Ein weiterer Grund ist, wenn Katzen eine Krankheit unbedingt verbergen wollen und eher aufgekratzt wirken. Mögliche Folgen könnten Fressattacken sein. Körperlich verbessert Agrimony die allgemeine Abwehrschwäche gegen Krankheiten.


2. Aspen Nach oben

Allgemein: Das Potential von Aspen ist bewußte Wahrnehmungsfähigkeit und Furchtlosigkeit.

Menschen im blockierten Aspen-Zustand haben dunkle (unbegründete) Vorahnungen und fürchten drohendes Ungemach. Sie haben sozusagen eine Haut zuwenig und sind sehr leicht lenkbar. Kaum denken sie daran, eine bestimmte Krankheit zu bekommen, spüren sie schon die ersten Symptome und fühlen sich schutzlos ausgeliefert.

Katzen: Schreckhafte Katzen und Sensibelchen können in einen negativen Aspen-Zustand geraten. Schreckhaftigkeit an sich ist kein Grund, eine Blütentherapie zu beginnen. Anlass für eine Aspen-Therapie ist, wenn das Fellchen unter seinen unbegründeten Ängsten leidet. Oder wenn die Katze ständig schreit, sich versteckt oder wenn sie es nur schwer aushält, ein paar Stunden allein in der Wohnung zu bleiben. Gute Hinweise für einen blockierten Aspen-Zustand sind auch quälende Alpträume, in denen die Katze zittert (sozusagen wie Espenlaub). Aspen kann auch gegen stressbedingtes Erbrechen gegeben werden, etwa vor einer Autofahrt.


3. Beech Nach oben

Allgemein: Das Potential von Beech ist Toleranz, Urteilsvermögen und Mitgefühl.

Menschen im blockierten Beech-Zustand urteilen nach eigenen Wertgefühlen. Sie be- und  verurteilen anders handelnde Menschen, ohne deren Beweggründe zu wissen oder die Umstände zu kennen. Sie sehen immer zuerst die Fehler der anderen und suchen sofort Schwachstellen, würden aber den Vorwurf der Intoleranz weit von sich weisen.

Katzen: Der negative Beech-Zustand einer Katze ist gar nicht so leicht zu erkennen, denn sie wirkt sehr selbstbewusst und durchsetzungsfähig. Gleichzeitig aber neigt eine Beech-Katze zu Angriffslust und ist unduldsam – gegenüber einer neuen Futtermarke ebenso wie anderen Katzen gegenüber. Ein negativer Beech-Zustand mit Unsauberkeit und Übellaunigkeit kann auch durch ganz simple Dinge hervorgerufen werden. Etwa durch ein neues oder umgeräumtes Möbelstück, das von der Mietz so nicht akzeptiert wird. Mit Beech zu behandeln macht aber nur dann Sinn, wenn diese Eigenschaften unvermittelt und unüblich auftreten und nicht dem eigentlichen Charakter des Tieres entsprechen. Schließlich liegt es in der Natur vieler Katzen, die eigene Überlegenheit anderen Artgenossen gegenüber auszunutzen und mit Angriffslust zu reagieren. „Sozialkompetenz“ kann man Katzen sicher nicht mit Bachblüten einflößen. Typische Beech-Katzen erscheinen übrigens nur auf den ersten Blick sehr selbstbewußt, in Wahrheit sind sie richtige „Schisser“. Bei Allergien unbekannter Herkunft hilft Beech, die Ursache herauszufiltern – etwa, wenn die Katze eine Allergie auslösende Futtersorte plötzlich ablehnt.


4. Centaury Nach oben

Allgemein: Das Potential von Centaury ist Identitätsfindung und Selbstbestimmung.

Menschen im blockierten Centaury-Zustand sind nicht in der Lage, zielstrebig zu agieren. Sie sind oft geprägt von Willensschwäche, lassen sich leicht bevormunden. Unbewußt übernimmt man die Meinung anderer, um zu gefallen. Es fällt schwer, „nein“ zu sagen, auch wenn man sich damit völlig überfordert.

Katzen: Centaury ist eine typische Blüte für Mehrkatzenhaushalte. Nämlich für das Fellchen, das sich immer vom Futternapf abdrängen lässt, unterwürfig den anderen Katzen den Vortritt beim Schmusen gewährt, sich kampflos verprügeln lässt und verunsichert wirkt. Centaury-Katzen haben auch einen Mangel an Vitalität und sind allgemein anfälliger für Parasiten und Infektionskrankheiten. Centaury ist auch eine oft gewählte Kombinationsblüte, die zusammen mit „Mutmachern“, beispielsweise Larch, gegeben wird.


5. Cerato Nach oben

Allgemein: Das Potential von Cerato ist Intuition und Selbstvertrauen.

Menschen im blockierten Cerato-Zustand wirken auf andere unselbstständig, entscheidungsunfähig oder instinktlos. Tatsächlich brauchen sie im Alltag oft Berater, nehmen unreflektiert deren Meinung an und vertrauen nicht auf die eigene Urteilskraft.

Katzen: Cerato ist eher eine selten eingesetzte Blüte für Katzen. Welchem Fellknäuel mangelt es schon an Intuition? Sinn macht es allemal, diese Blüte unterstützend Kitten zu geben, die zu früh von ihrer Mutter getrennt wurden. Und sich deshalb alle Fähigkeiten, die man als Katze so braucht, selbst beibringen müssen.

Wer als Bachblüten-Neuling unsicher ist, welche Essenz für die Katze die richtige ist, kann selbst erstmal vier Tropfen Cerato nehmen. Das ist eine gute Hilfe zur intuitiven Entscheidungsfindung.


 

6. Cherry Plum Nach obenbachbluete cherry-plum

Allgemein: Das Potential von Cherry Plum ist Mut, Kraft und Gelassenheit.

Menschen im blockierten Cherry Plum-Zustand neigen zu unkontrollierten Temperamentsausbrüchen. Gleichzeitig haben sie Angst vor Kurzschlusshandlungen, denn sie können seelisch nicht loslassen. Angestaute Aggression führt oft zu dem Gefühl, auf einem Pulverfass zu sitzen, das explodieren könnte.

Katzen: Cherry Plum ist eine typische Kombinationsblüte, die auch in Rescue (siehe dort) enthalten ist. Man gibt sie dann einzeln, wenn das Tier zu unerklärlicher Aggressivität oder zu starker Gemütsschwankung neigt. Der Auslöser für einen blockierten Cherry Plum Zustand ist in der Regel panische Angst – wodurch auch immer diese hervorgerufen wurde. Der Einsatz dieser Blüte muss gut überlegt werden, denn (scheinbar) unkontrollierte Temperamentausbrüche sind nicht gleichbedeutend mit einer Verhaltensstörung. Manchmal muss die Katze ganz einfach die Fronten klären und ein Ausbruch kann bedeuten: „Lass mich einfach in Ruhe“ oder, an die Adresse von Artgenossen, „Halte dich gefälligst an die Rangordnung“. Soll heißen, eine Schlägerei unter Katzen gehört durchaus zum Verständigungsrepertoire. Wenn die Katze aber sichtlich unter ihrer Anspannung, Panikattacke oder Aggression leidet, kann Cherry Plum Wunder wirken.


7. Chestnut Bud Nach oben

Allgemein: Das Potential von Chestnut Bud ist Lernfähigkeit.

Menschen im blockierten Chestnut Bud-Zustand lernen nicht aus ihren Erfahrungen, sie machen immer wieder den gleichen Fehler. Sie haben entweder einen Mangel an Beobachtungsfähigkeit oder sie neigen zu Oberflächlichkeit und Interesselosigkeit. Auf andere können sie sorglos oder naiv wirken.

Katzen: Es gibt nur sehr wenige Katzen, die diese Blüte wirklich brauchen. Es gehört einfach zum Wesen einer Katze, aus ihren Fehlern zu lernen. Nicht alles, was Mensch als Fehler empfindet, wird von der Katze als solcher wahrgenommen – mitunter sieht sie Missgeschicke auch als Herausforderung, um die gleiche Situation beim nächsten Mal besser zu meistern. Manche Katzen sind (von Menschen empfundene) Chaoten oder Schussel, die sich aber in ihrem Chaos wohl fühlen und in keinster Weise darunter leiden. In diesem Fall wird Chestnut Bud gar nichts ausrichten. Es kann dennoch Sinn machen, den Einsatz dieser Blüte zumindest zu probieren – etwa dann, wenn sich die Pelzkugel sich schon zigmal die Schnurrhaare angesengt hat, weil sie von der brennenden Kerze fasziniert ist.


8. Chicory Nach obenbachbluete chicory

Allgemein: Das Potential von Chicory ist selbstlose Liebe.

Menschen im blockierten Chicory-Zustand erwarten Gegenleistungen für ihre Liebe oder verknüpfen diese mit Bedingungen. Sie neigen zu gefühlsmäßigen Besitzansprüchen und sind überfürsorglich. Manche flüchten sich deshalb in Krankheiten, um Anteilnahme zu bekommen oder (unbewußt) Druck auszuüben.

Katzen: Typischerweise gibt man Chicory solchen Katzen, die ständig im Mittelpunkt stehen wollen, die um Aufmerksamkeit buhlen oder schnell beleidigt sind. Eine Chicory-Katze ist in der Lage, ihren Mensch etwa durch zerkratzte Möbel zu bestrafen, nur weil sie ein paar Stunden allein gelassen wurde. Allerdings sollte überlegt werden, wieviel man als Katzenhalter selbst dazu beigetragen hat, wenn sich diese Verhaltensmuster manifestiert haben. Wenn das Tier zuvor immer bekommen hat, was es will, reagiert es natürlicherweise bei scheinbarem Liebesentzug mit Verständnislosigkeit. Je mehr schauspielerische Fähigkeiten die Katze hat, um so besser wirkt Chicory. Manchen Mutterkatzen tut Chicory übrigens gut, besonders dann, wenn sie Erstgebärende sind und sich mit der Bewachung ihrer Kitten überfordert fühlen.


9. Clematis Nach obenbachbluete clematis

Allgemein: Das Potential von Clematis ist Wahrnehmung und Realitätssinn.

Menschen im blockierten Clematis-Zustand sind Tagträumer. Sie leben in ihrer eigenen Welt, sind gedankenverloren. Oft können Clematis-Blockierte nicht zwischen Realität und Phantasie unterscheiden und flüchten sich in Lebenslügen.

Katzen: In der einschlägigen Literatur wird beschrieben, dass Clematis-Katzen vertäumt wirken. Gut, aber trifft das nicht auf alle Katzen zu, die sich stundenlang genüsslich – halb wach, halb schlafend – in ihrem Nest räkeln? Bedeutend ist Clematis dennoch, die Essenz ist Bestandteil von Rescue (siehe dort) und wird eher in Kombination eingesetzt. Zu der Einzelblüte kann man sich entscheiden, wenn die Pelzgurken keinerlei Spieltrieb mehr entwickeln oder sogar apathisch scheinen (und vorher natürlich abgeklärt ist, dass keine Krankheit vorliegt). Falls eine körperliche Erkrankung da ist, kann Clematis unterstützen, denn der Katze wird so zu mehr Aktivität und Lebensfreude verholfen. Wenn Katzen übrigens unter einer stressbedingten Allergie leiden, kann diese Blüte gleichfalls gut eingesetzt werden.


10. Crab Apple Nach oben

Allgemein: Das Potential von Crab Apple ist innere Ordnung.

Menschen im blockierten Crab Apple-Zustand haben einen übertriebenen Ordnungs- oder Reinlichkeitssinn. Das kann sich etwa in einem „Putzfimmel“ manifestieren oder durch Waschzwang äußern. Meist ist der Ekel vor Insekten, aber auch Warzen, Pickeln Ausschlägen usw. stark ausgeprägt. Sinnliche und körperliche Lebensfreude sind für Crab Apple-Kandidaten meist ein Fremdwort.

Katzen: Crab Apple ist eine häufig verwendete Blüte – obwohl es zunächst absurd scheint, menschlichen Reinlichkeitssinn auf Katzen zu übertragen, die sich naturgemäß ausgiebig putzen. Bei übertriebenem Putzverhalten bis hin zum Wundlecken muss natürlich eine Krankheit oder Parasitenbefall ausgeschlossen werden, bevor man mit Crab Apple therapieren will. Manche Katzen neigen dazu, Wunden oder Operationsnarben übertrieben „zu bearbeiten“. In diesen Fällen ist Crab Apple ein guter Ersatz für die verhassten Halskrausen. Nach einem erfolgreich behandeltem Parasitenbefall kann zusätzlich diese Blüte gegeben werden, um übertriebenes Putzen zu regulieren. Ein denkbarer Einsatz für Crab Apple ist auch dann gegeben, wenn die Katze nur eine absolut saubere Katzentoilette akzeptiert und lieber fremdpinkelt, als das Klo ein zweites Mal benutzt. Crab Apple ist immer hilfreich, wenn Giftstoffe ausgeleitet werden müssen – sei es nach Medikamentengabe, sei es allergiebedingt oder nach Parasitenbehandlung.


11. Elm Nach oben

Allgemein: Das Potential von Elm ist Selbstwahrnehmung und Verantwortung.

Menschen im blockierten Elm-Zustand fühlen sich ihrer Verantwortung nicht mehr gewachsen. Sie verzetteln sich, sind erschöpft und mit ihren Aufgaben überfordert – sie sind besonders anfällig für einen burn out.

Katzen: Im Gegensatz zu Hunden geraten Katzen selten in die Situation, sich selbst zu überfordern. Wenn starke Tiere schlapp und lustlos wirken, sind sie nicht folgerichtig in einem negativen Elm-Zustand. Es spielen eher äußere Einflüsse eine Rolle, um in diesen Stresszustand zu kommen, etwa ein unfreiwilliger Transport im Auto. Sollte also ein Tierarztbesuch anstehen, kann Elm den Stress der Katze reduzieren. In diesem Fall ist eine Kombination mit Rescue (siehe dort) ideal. Darüber hinaus brauchen am ehesten säugende Kätzinnen diese Blüte. Nämlich dann, wenn die Kitten ihrer Mama mehr abverlangen, als sie eigentlich geben kann. Das ist mitunter der Fall, wenn die Familie erst spät getrennt wird und die Katzenmutter nicht zur Ruhe kommt.


12. Gentian Nach oben

Allgemein: Das Potential von Gentian ist Glaube und Zuversicht.

Menschen im blockierten Gentian-Zustand sind Pessimisten schlechthin. Sie zweifen, sind skeptisch oder die kleinste Erschütterung haut sie um. Sie können auch nicht erkennen, dass Rückschläge einfach zum Leben dazugehören und persönlichkeitsbildend sind.

Katzen: Da Katzen ein sehr ausgeprägtes Gedächtnis haben, erinnern sie sich noch lang an ein negatives Erlebnis. Sie werden schnell misstrauisch, wenn sie fürchten, noch mal in die gleiche Situation zu geraten. Beispielsweise verschwinden sie sofort, wenn sie auch nur von Weitem einen Kennel sehen. Dieses Misstrauen, oft gepaart mit Scheu, werden sie – wenn überhaupt - nur sehr zögerlich wieder los. Gentian ist also eine gute Blüte, um Vertrauen zu schaffen.


13. Gorse Nach oben

Allgemein: Das Potential von Gorse ist Hoffnung.

Menschen im blockierten Gorse-Zustand haben resigniert. Sie können sich keinerlei Lebensfreude mehr vorstellen und haben alle Hoffnung aufgegeben. Sie finden sich mit ihrem Schicksal widerstandslos ab. Ihr Zustand ist (im Gegensatz zu Sweet Chestnut) meist chronisch.

Katzen: Um als Katze in einen negativen Gorse-Zustand zu geraten, muss sie schon viel Leid in ihrem Leben erfahren haben. Sie ist mit ihrer Kraft am Ende und kaum noch aufzumuntern. Möglicherweise putzt sie sich nicht mehr, wird unsauber, verweigert die Nahrung und erträgt alles mit Gleichmut. Katzen, die aus sehr schlechter Haltung kommen brauchen diese Blüte ebenso wie Katzen, die sich von einer schweren Krankheit erholen müssen.


14. Heather Nach oben

Allgemein: Das Potential von Heather ist Einfühlungsvermögen und innere Führung.

Menschen im blockierten Heather-Zustand sind extrem selbstbezogen. Man ist mit seinen eigenen „Problemchen“ derart beschäftigt und unfähig zu sehen, dass andere womöglich ein größeres Päckchen mit sich herumschleppen. Gleichzeitig brauchen Heather-Kandidaten immer Gesellschaft, sie können schlecht allein sein und buhlen um Aufmerksamkeit.

Katzen: Ein Fellchen im negativen Heather-Zustand wirkt auf seinen Mensch mitunter lästig, denn es wird zum kleinen Terroristen: Es wuselt immerzu um seine Beine, ist übertrieben anhänglich und aufdringlich (oft auch zu völlig fremden Menschen), will ständig im Mittelpunkt stehen und reagiert mit heftigem Protest, wenn Wünsche nicht umgehend erfüllt werden. Wer eine Einzelkatze mit diesen Eigenschaften hat, sollte zuerst an kätzische Gesellschaft denken, denn die Katze bekommt dadurch andere Aufgaben. Wenn also eine Zweitkatze aufgenommen wird, reguliert sich dieses Verhalten meist von selbst. Bei manchen Rassekatzen wird genau diese Verhaltensänderung beschrieben, nachdem ein zweites Tier hinzugekommen ist.


15. Holly Nach oben

Allgemein: Das Potential von Holly ist Warm- und Großherzigkeit.

Menschen im blockierten Holly-Zustand sind übellaunig, leicht zu verärgern und neigen zur Aggressivität. Ihre Selbstwahrnehmung korreliert in keiner Weise mit Frendwahrnehmung, denn sie fühlen sich immer im Recht. Charakteristisch für eine Holly-Blockade ist auch Eifersucht.

Katzen: Holly ist ein ganz wichtiger Türöffner oder Brückenbauer, es ist die Liebesblüte schlechthin. Die Blüte wird vor allem in Mehrkatzenhaushalten gebraucht, wenn eine Katze ihre Artgenossen mit Eifersuchtsszenen attackiert. Holly-Katzen sind in der Regel typische Einzelgänger. Eine negative Holly-Katze wirkt wütend und aggressiv – immer im Zusammenhang mit anderen Geschöpfen: mit bestimmten Menschen oder Tieren, niemals aber wahllos. Oft neigt sie zu ausgiebigen Fressorgien, nur damit die anderen Fellingers nichts vom Futter abbekommen. Mit dieser Blüte kann der Durchbruch geschaffen werden. Die Katze lernt, dass sie geliebt wird, so wie sie ist und kann diese Liebe erwidern. Körperlich hilft Holly (außer Rescue natürlich, siehe dort) immer nach heftigen Reaktionen, etwa Asthmaanfällen, epileptischen Anfällen oder bei Entzündungen.


16. Honeysuckle Nach obenbachbluete honeysuckle

Allgemein: Das Potential von Honeysuckle ist Wandlungsfähigkeit.

Menschen im blockierten Honeysuckle-Zustand sehnen sich nach der Vergangenheit und leben von ihren Erinnerungen. „Früher war alles besser“. Oft können sie auch nach Jahren die Trauer über einen Verlust nicht überwinden. Manche werden auch zu „Messies“, weil sie nichts wegwerfen können.

Katzen: Honeysuckle ist die Heimwehblüte schlechthin. Sie hilft Katzen, die einen Umzug oder den Verlust eines Menschen/einer Kumpelkatze nicht gut verkraftet haben und offensichtlich trauern. Sie verkriechen sich und fressen, wenn überhaupt, nur unbeobachtet. Dennoch muss ein Umzug nicht zwangsläufig mit einer Honeysuckle-Therapie verbunden sein. In den ersten Wochen ist das veränderte Verhalten normal und fast jede Katze braucht eine gewisse Zeit, um sich im neuen Zuhause einzugewöhnen. Die Blüte sollte erst dann gegeben werden, wenn die Katze nach mindestens einem Monat noch immer leidet.


17. Hornbeam Nach oben

Allgemein: Das Potential von Hornbeam ist Kreativität und Lebendigkeit.

Menschen im blockierten Hornbeam-Zustand sind ständig müde, es fehlt scheinbar grundlos an Schwung und Kraft. Sie brauchen meistens Stimulantien, um den Tag zu überstehen. Der negative Hornbeam-Zustand ist immer mit geistiger Trägheit verbunden.

Katzen: Hornbeam ist bei Tieren eine eher selten verwendete Blüte. Am ehesten brauchen Katzen diese Essenz, wenn sie nach überstandener Krankheit nicht zu ihrem gewohnten Rhythmus zurückfinden und unmotiviert oder antriebslos wirken - sie also schnell die Lust am Spiel verlieren oder Spiele gar ablehnen. Allerdings kann man nicht erwarten, dass von grundauf gemütliche Katzen, insbesondere große Rassekatzen, sich durch Hornbeam zu mehr Aktivitäten ermuntern lassen. Aus einem ruhigen Tier lässt sich kein Energiebündel machen.


18. Impatiens Nach oben

Allgemein: Das Potential von Impatiens ist Geduld und Sanftmut.

Menschen im blockierten Impatiens-Zustand leiden unter ständiger Rastlosigkeit und haben immer Zeitdruck. Sie explodieren leicht vor Ungeduld und werden mitunter herablassend, wenn andere Menschen nicht mit deren Tempo mithalten können. Meistens sind sie Einzelgänger mit einem großen Drang zur Unabhängigkeit.

Katzen: Dass Geduld eine ausgesprochene Stärke von Katzen ist, weiß jeder, der sie schon mal beim Beutemachen erlebt hat. Stundenlang können sich die Jäger regungslos auf ihr Objekt konzentrieren. Das bedeutet, dass Impatiens sicher keine katzentypische Blüte ist. Dennoch gibt es Kandidaten, die auf Impatiens gut ansprechen. Diese Blüte ist übrigens auch Bestandteil von Rescue (siehe dort). Beispielsweise sind Katzen aus dem Tierheim oft hektisch, können nicht gut entspannen und schlingen ihr Futter so gierig, dass sie danach erbrechen. Eine Katze im negativen Impatiens-Zustand wirkt immer irgendwie nervös. Körperlich hilf Impatiens Katzen mit Futtermittel-Allergien.


19. Larch Nach oben

Allgemein: Das Potential von Larch ist Selbstentfaltung.

Menschen im blockierten Larch-Zustand haben ein Defizit an Selbstvertrauen. Sie sind immer davon überzeugt, dass andere alles besser können und orientieren sich an deren Leistungsansprüchen. Im Blockadezustand streben diese Menschen Problemlösungen gar nicht erst an, weil sie vom Misslingen fest überzeugt sind.

Katzen: Eine einzeln gehaltene Wohnungskatze wird kaum in einen negativen Larch-Zustand geraten. Die typische Larch-Katze hat vierpfotige Mitbewohner und ist immer die rangniedrigste im Rudel. Sie lässt ihren Kollegen den Vortritt am Futternapf, lässt sich immer einschüchtern und wirkt demütig. Eine Larch-Katze würde sich niemals auf eine „Schlägerei“ einlassen, worunter besonders betroffene Kater leiden – schließlich gehören Rangeleien unter Freigängern zum Alltagsgeschäft. Man wird selten eine Larch-Katze mit aufgestellter „Antenne“ , häufiger aber Tiere mit gedrungener Körperhaltung sehen. Larch ähnelt der Beschreibung von Centaury. Der Unterschied: Larch wird bei mangelndem Selbstvertrauen eingesetzt, Centaury eher bei mangelder Durchsetzungsfähigkeit.


20. Mimulus Nach oben

Allgemein: Das Potential von Mimulus ist Vertrauen und Tapferkeit.

Menschen im blockierten Mimulus-Zustand sind prinzipiell ängstlich. Es handelt sich immer um konkrete Ängste, die auch benannt werden können: Angst vor Spinnen, Angst vor Fahrstuhlfahren, Angst vor Krankheiten, usw. Sie sind körperlich empfindlich und scheinen Schmerzen stärker zu spüren als andere. Mimulus-Blockierte wollen kein Wagnis eingehen und würden Probleme eher aussitzen statt zu lösen.

Katzen: Wie oben schon erwähnt, ist Angst bei vielen Katzen ein wichtiges Thema – wobei man sich nicht immer sicher sein kann, wovor das Fellchen sich fürchtet. Weiß man aber, dass sich die Katze beispielsweise bei Gewitter oder an Silvester unauffindbar verkriecht, dann ist Mimulus in diesen Fällen die richtige Blüte. Eine vorangegangene Krankheit kann auch einen Mimulus-Zustand auslösen. Die genesene Katze traut sich dann bestimmte Bewegungen (etwa nach Sturzverletzungen) nicht oder nur zögerlich zu.


21. Mustard Nach oben

Allgemein: Das Potential von Mustard ist Fröhlichkeit und seelisches Gleichgewicht.

Menschen im blockierten Mustard-Zustand können sich nicht mehr freuen und haben eine ausgeprägte Antriebsschwäche – bis hin zur Melancholie. Menschen, die in einem negativen Mustard-Zustnd sind, merkt man die Blockade deutlich an. Sie sind in der Regel nicht in der Lage, Trauer oder trübe Stimmung zu überspielen.

Katzen: Wenn eine Katze grundlos traurig oder unmotiviert wirkt, sollte man sie zuerst auf mögliche Krankheiten untersuchen lassen. Erst wenn eine Erkrankung ausgeschlossen ist, kann man sein Glück mit Mustard probieren. Erfahrungsgemäß brauchen Katzen selten diese Blüte, es ist wahrscheinlicher, dass hinter einem plötzlichen Motivationsverlust eine Krankheit steckt.


22. Oak Nach oben

Allgemein: Das Potential von Oak ist Ausdauer.

Menschen im blockierten Oak-Zustand wissen nicht, wie sie mit ihren Kräften umgehen sollen. Sie fühlen sich verpflichtet, auch aussichtslose Dinge zu Ende zu bringen. Sie sind niedergeschlagen und erschöpft, denken aber nicht daran, aufzugeben oder sich auszuruhen.

Katzen: Eine kastrierte Katze gerät wohl kaum in einen Erschöpfungszustand wegen Verausgabung. Das gleiche gilt nicht unbedingt für unkastrierte Tiere: säugende (erstgebärende oder verwahrloste) Mütter geraten leicht in diesen kraftlosen Zustand, wenn die Kitten einfach nicht satt werden wollen und Mama sozusagen leersaugen.  Unkastrierte Kater geraten zwangsläufig in einen negativen Oak-Zustand, sobald sie eine rollige Kätzin wittern. Die Kater werden hemmungs-, willen- und kopflos und nehmen jeden noch so beschwerlichen Weg in Kauf und merken überhaupt nicht, dass sie Grenze ihrer Kraft überschritten haben. Oak unterbindet ihren Trieb natürlich nicht, hilft aber etwas, die Kater vor Verletzungen zu schützen, die sie sich bei solchen Streifzügen fast immer unbemerkt zuziehen.


23. Olive Nach oben

Allgemein: Das Potential von Olive ist Regeneration.

Menschen im blockierten Olive-Zustand sind am Ende ihrer Kraft, seelisch oder körperlich. Besonders dann, wenn zu viel psychische Energie verbraucht wird, sind sie ernsthaft in Gefahr, an burn out zu erkranken.

Katzen: Der hauptsächliche Grund, eine Katze mit Olive zu versorgen ist Erholungsbedarf nach schwerer Krankheit. Auch Streuner oder verwahrloste Katzen können Olive gut gebrauchen, denn  die Blüte gibt Kraft und fördert die Erholung – auch und vor allem körperlich. Man gibt sie bei Appetitlosigkeit oder unterstützend bei Entzündungen.


24. Pine Nach oben

Allgemein: Das Potential von Pine ist Selbstachtung.

Menschen im blockierten Pine-Zustand werden von grundlosen Schuldgefühlen geplagt, entschuldigen sich dauernd und fühlen sich sogar für die Fehler anderer verantwortlich. Sie lassen keine Gelegenheit aus, um sich selbst abzuwerten. Diese Menschen können auch nichts annehmen, weil sie glauben, nichts verdient zu haben.

Katzen: Die Beschreibung einer Katze im Pine-Zustand ist einem Larch-Zustand ähnlich: Die Katze ist unterwürfig und in einem Mehrkatzenhaushalt die rangniedrigste. Der Unterschied ist, dass sich eine Pine-Katze scheinbar freiwillig hinten anstellt. Sie reagiert extrem empfindlich, wenn sie getadelt wird (obwohl dieser Katzentyp nur selten Anlass zur Schelte gibt). Man kann bei Pine-Katzen gut beobachten, wie sie sich durch Unterwerfungsgesten „entschuldigt“.


25. Red Chestnut Nach oben

Allgemein: Das Potential von Red Chestnut ist Eigenständigkeit.

Menschen im blockierten Red Chestnut-Zustand leben in zu starker Verbundenheit mit einer anderen Person. Sie können diese nicht loslassen und sind ständig in Sorge um deren Wohlergehen. Das Mitgefühl um andere ist stärker als das eigene Befinden.

Katzen: Red Chestnut ist eine typische Mutter-Kind-Blüte, bei Menschen wie bei Katzen. Sie hilft säugenden Katzen, die sich übertrieben um ihre Jungen kümmern und dadurch in Stress geraten. Etwa dann, wenn die Mutterkatze sich keine Zeit zum Fressen nimmt oder ihre Menschen anfaucht aus Sorge, dass den Kitten etwas zustoßen könnte. Ansonsten gibt es wenig Anlass, einer Katze Red Chestnut zu geben. Wenn sie zu anhänglich oder fürsorglich wirkt, ist Chicory meistens die bessere Wahl.


26. Rock Rose Nach oben

Allgemein: Das Potential von Rock Rose ist Heldenmut und Standhaftigkeit.

Menschen im blockierten Rock Rose-Zustand haben akute Angstzustände bis hin zu Panikattacken. Sie fühlen blankes Entsetzen, haben schwache Nerven und steigern sich leicht in diesen Angstzustand hinein.

Katzen: Rock Rose ist Bestandteil von Rescue (siehe dort) und zweifellos die „stärkste“ Blüte gegen Angst. Sie ist nicht geeignet für verhuschte Angsthasen, die von Natur aus vorsichtig sind. Eine Katze im Rock Rose-Zustand ist in Panik, mitunter aus scheinbar harmlosen Anlässen. Sie ist unfähig, richtig zu reagieren. Mögliche Folgen: Sie hat keine Kontrolle mehr über Kot und Urin, sie rennt blindlings in ein Auto, sie erstarrt völlig oder sie will an der Wand hochklettern. Rock Rose ist eine sehr schnell wirkende Blüte. Wenn sich der Zustand nach spätestens drei Tagen nicht deutlich gebessert hat, muss die Katze unbedingt einem Tierarzt vorgestellt werden.


27. Rock Water Nach oben

Allgemein: Das Potential von Rock Water ist Flexibilität und Achtsamkeit.

Menschen im blockierten Rock Water-Zustand sind selbst auferlegten Zwängen ausgesetzt. Sie streben immer nach Perfektion, halten stur an Prinzipien und strenger Selbstdisziplin fest und sind dabei bereit, auf körperliche und emotionale Bedürfnisse zu verzichten. Auf andere wirken sie verkrampft und verbissen.

Katzen: Rock Water ist eine selten verwendete Blüte für Katzen. Schon allein deshalb, weil Katzen von Zwängen nichts halten. Auch wenn eine Katze – was kaum vorkommt – steif wirkt, sollte das kein Anlass für eine Rock Water Therapie sein. Dass die Fellchen unflexibel auf Veränderungen reagieren, ist nicht notwendigerweise ein blockierter Zustand, sondern durchaus katzenüblich. Unterstützend kann Rock Water jedoch eingesetzt werden, wenn beispielsweise aus Krankheitsgründen eine Diät gefüttert wird. Mit dieser Blüte kann die Umstellung besser akzeptiert werden.


28. Scleranthus Nach oben

Allgemein: Das Potential von Scleranthus ist inneres Gleichgewicht.

Menschen im blockierten Scleranthus-Zustand sind starken Stimmungsschwankungen ausgesetzt, sie sind unschlüssig und sprunghaft. Sowohl Stimmung wie Meinung kann von einem zum nächsten Moment wechseln. Es fällt ihnen schwer, sich zwischen zwei Dingen zu entscheiden.

Katzen: Scleranthus kommt bei Katzen öfter zum Einsatz. Übellaunige und unausgeglichene Tiere (und deren Besitzer) können von dieser Blüte harmonisiert werden. Beispielsweise dann, wenn die Katze völlig unvermittelt vom Schmuse- zum Kratzmodus wechselt. Auch starke Appetitschwankungen können mit Scleranthus besser ausgeglichen werden. Unterstützend wirkt die Blüte nicht nur bei seelischem, sondern auch bei körperlichem Ungleichgewicht (etwa bei manchen Ohrenkrankheiten).


29. Star of Bethlehem Nach oben

Allgemein: Das Potential von Star of Bethlehem ist Reorientierung.

Menschen im blockierten Star of Bethlehem-Zustand haben schlimme Erlebnissse nicht verarbeitet. Sie reagieren deshalb überempfindlich auf unangenehme Nachrichten, sind schnell gekränkt und können ihre Gefühlseindrücke nicht richtig zuordnen.

Katzen: Star of Bethlehem ist Bestandteil von Rescue (siehe dort) und eine sehr häufig verwendete Blüte für traurig wirkende Katzen. Das hat einen einfachen Grund: Star of Bethlehem ist der Schmerzbesänftiger und Seelentröster schlechthin und heilt auch lang zuvor verursachte Wunden. Es ist so eine Art „Starter-Blüte“, die schon mal vieles ins Reine bringt. Gerade dann, wenn man nicht weiß, welch schlechte Erlebnisse die Katze schon durchgestanden hat. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Tier aus schlechter Haltung kommt, einen Unfall hatte oder ein Trauma nicht bewältigt hat.


30. Sweet Chestnut Nach oben

Allgemein: Das Potential von Sweet Chestnut ist Erlösung.

Menschen im blockierten Sweet Chestnut-Zustand sind in tiefster Verzweiflung. Sie sind sicher, die Grenze des Aushaltbaren erreicht zu haben und akzeptieren nicht, dass eine Krise auch die Chance auf Wandlung bieten kann.

Katzen: Schlimmer geht’s nimmer. Eine Katze muss schon alle Qualen durchgestanden haben, bevor sie einen negativen Sweet-Chestnut-Zustand erreicht. Dieser Zustand ist akuter als der eher schleichende Zustand von Gorse. Die Katze hat kapituliert und sie hat keinen Lebensmut. Sie wirkt völlig erschöpft und apathisch, putzt sich nicht mehr und wird womöglich unsauber. In diese Situation kann ein Tier beispielsweise geraten, wenn es seinen geliebten Besitzer verliert und im Tierheim nicht zurechtkommt. Seltener tritt der Zustand nach einer schweren überstandenen Krankheit auf – da passt Gorse wahrscheinlich besser.


31. Vervain Nach oben

Allgemein: Das Potential von Vervain ist Mäßigung und Toleranz.

Menschen im blockierten Vervain-Zustand neigen zum Fanatismus. Mit missionarischem Eifer wollen sie andere mitreißen, denn sie sehen sich als die alleinigen Weltverbesserer und tolerieren keinen anderen Standpunkt. Sie neigen zu Übertreibung, können schlecht abschalten und treiben Raubbau mit ihren Kräften.

Katzen: Vervain ist eine der selten verwendeten Blüten für Katzen. Am ehesten profitieren Macho-Typen, die Artgenossen ihr Spiel aufdrängen wollen und dabei schnell aggressiv werden. Man kann Vervain auch probieren, wenn die Katze wenig Schlaf findet und ständig von Aktionen und Bewegungsdrang getrieben wird. Zu diesem hyperaktiven Unruhezustand neigen am ehesten lebhafte Rassekatzen, etwa Abessinier.


32. Vine Nach oben

Allgemein: Das Potential von Vine ist natürliche Autorität.

Menschen im blockierten Vine-Zustand sind kleine Tyrannen, denn sie sind dominant und ehrgeizig. Sie haben immer das letzte Wort, sind stark „verkopft“ und dulden keinen Widerspruch. Obwohl sie gerne Macht an sich reißen, sind sie nicht in der Lage, diese auszufüllen. In der Regel kennen Vine-Typen auch keinerlei Mitgefühl.

Katzen: Der Zustand des kleinen Tyrannen mit Dominanzanspruch lässt sich natürlich hervorragend auf manche Fellkugeln übertragen. Bevor man jedoch bei sehr starken Persönlichkeiten zu Vine greift, sollte mit liebevoller Konsequenz über „Erziehung“ nachgedacht werden. Das gnadenlose Durchsetzen von Dominanz tritt nämlich immer wieder auf, wenn kein Machtwort gesprochen wird. Vine greift aber gut bei Katzen, die aus Machtgründen ihre Artgenossen attackieren.


33. Walnut Nach oben

Allgemein: Das Potential von Walnut ist innere Festigkeit.

Menschen im blockierten Walnut-Zustand sind verunsichert und wankelmütig, wenn etwas Neues auf sie zukommt. Sie haben Angst vor der eigenen Courage, wenn sie eine weitreichende Entscheidung getroffen haben – das kann ein beruflicher Wechsel, ein Wohnungsumzug oder Familienplanung sein. In diesem Zustand vertrauen sie ihrer inneren Führung nicht mehr.

Katzen: Walnut ist für Katzen eine typische „Umzugsblüte“. Auch völlig unproblematische sind mitunter verunsichert, wenn sie sich mit einer neuen Umgebung – etwa nach einem Umzug – auseinandersetzen müssen. Wenn alles erschnuppert ist, kommen die Katzen nach wenigen Tagen gut zurecht. Die Blüte hilft dann, wenn die Katze auch Wochen nach dem Umzug noch desorientiert wirkt. Walnut gibt auch befangenen Katzen Sicherheit, die mit ihren neuen Mitbewohnern - Mensch oder Tier – Startschwierigkeiten haben. Walnut ist auch eine gute Blüte bei Appetitlosigkeit.


34. Water Violet Nach oben

Allgemein: Das Potential von Water Violet ist Kommunikation.

Menschen im blockierten Water Violet-Zustand sind zurückhaltend und reserviert. Sie distanzieren sich von lockeren Plauderrunden und wirken überheblich. Gespräche mit emotionalem Inhalt sind für diese Menschen nicht denkbar. Sie können nicht unbefangen auf andere zugehen.

Katzen: Im Grunde genommen ist Water Violet der Gruppe der „Angst-Blüten“ zuzuordnen, auch wenn sie als solche nicht erkannt wird. Water Violet-Katzen sind typische Einzelgänger, die weder die Gesellschaft von Artgenossen noch von  Menschen suchen. Regelmäßige Flauscheinheiten brauchen diese Tiere nicht. Die Water Violet-Katze sucht sich – nicht wegen der besseren Sicht, sondern wegen der ständigen Kontrolle – erhöhte Plätze aus. Sie spielt erst dann, wenn sie sich unbeobachtet glaubt, denn Unbefangenheit ist nicht ihre Sache. Water Violet ist eine typische Kombinationsblüte, denn hinter dieser Verhaltensweise steckt meist mehr als Stolz. Oft genug ist mangelndes Vertrauen der Grund für diese Blockade.


35. White Chestnut Nach oben

Allgemein: Das Potential von White Chestnut ist innere Ruhe.

Menschen im blockierten White Chestnut-Zustand befinden sich in einem Hamsterrad, dem sie nur schwer entfliehen können. Immer wieder umkreisen sie die gleichen Gedanken – solche, die sie eigentlich loswerden wollen und nicht können. White Chestnut-Menschen haben deshalb Konzentrationsprobleme, weil ihr Gedankenkarussell alles andere überlagert. Mit einer Problemlösung kommen sie nie weiter, weil sie gedanklich auf der Stelle treten.

Katzen: Typische White Chestnut-Katzen wirken verkrampft, unruhig und angespannt. Sie räkeln und strecken sich selten beim Schlafen und sie scheinen heftig zu träumen - vermutlich nichts Gutes. Im Wachzustand sind sie nicht bei der Sache und lassen sich sehr leicht vom Spielen ablenken. White Chestnut ist gewöhnlich eine Kombinationsblüte (oft mit Star of Bethlehem), die harmonisierend wirkt. Sie hilft der Katze auch, unangenehme Erinnerungen abzulegen.


36. Wild Oat Nach oben

Allgemein: Das Potential von Wild Oat ist Zielfindung.

Menschen im blockierten Wild Oat-Zustand wirken unzufrieden, denn sie scheinen ihre Lebensaufgabe nicht zu finden.Sie sind ständig auf der Suche, ohne ein Ziel zu erreichen. Ständig wird Neues probiert, ohne dabei Befriedigung zu finden. Man verzettelt sich, bringt nichts zu Ende und ist deshalb oft niedergeschlagen.

Katzen: Wild Oat ist eine bei Katzen selten verwendete Blüte, denn welche Katze kennt ihr Ziel nicht? Dabei wirkt diese Blüte, meist in Kombination, gut bei unzufriedenen Katzen. Etwa: Katze meckert, weil sie raus will und kaum ist sie draußen, will sie wieder rein – und so fort. Wild Oat-Katzen neigen mehr als andere zu ausgiebigem Herumstromern. Dieser Katzentyp scheint sich zu oft langweilen und Wild Oat wirkt dann ausgleichend.


37. Wild Rose Nach oben

Allgemein: Das Potential von Wild Rose ist Hingabe und Lebenslust.

Menschen im blockierten Wild-Rose-Zustand haben einen Mangel an Motivation und Lebenslust, weil sie resigniert haben. Sie finden sich mit einem glücklosen Zustand ab, auch wenn dieser änderbar wäre. Wild Rose-Menschen wirken schlapp und ohne jede Energie.

Katzen: Diese Blüte wird fast ausschließlich sehr alten oder sehr kranken Katzen gegeben. Sie ist ein Wegbegleiter, wenn das Leben der Katze zu Ende geht. Wild Rose ist ein letzter Strohhalm, an den man sich klammert, wenn das Tier apathisch ist und das Futter verweigert. Wild Rose ist sozusagen die „Testblüte“ zur Überprüfung des Lebenswillens.


38. Willow Nach oben

Allgemein: Das Potential von Willow ist Selbstverantwortung.

Menschen im blockierten Willow-Zustand sind verbittert, weil sie sich in einer Opferrolle sehen. Sie fühlen sich ungerecht behandelt und glauben, dass immer nur andere die Schuldigen sind. Willow-Menschen sind typische Miesepeter, schmollen in stiller Wut vor sich hin und versucht, andere in diese negative Stimmung hineinzuziehen.

Katzen: Zunächst einmal haben Katzen das Recht auf einen „Willow-Zustand“. Sie dürfen schon mal schlechte Laune haben und fauchen. Wenn sie aber ohne erkennbaren Grund beständig fauchen, knurren oder ihre Krallen ausfahren, muss man der Sache auf den Grund gehen. – Eine Krankheit muss zuerst ausgeschlossen werden, möglicherweise sollte man auch die Haltungsbedingungen überprüfen, bevor die Katze eine Willow-Therapie beginnt.


Rescue – Notfalltropfen Nach oben

Rescue ist eine Kombination aus fünf Blüten, nämlich Cherry Plum, Clematis, Impatiens, Star of Bethlehem und Rock Rose. Die Mischung gibt es in Apotheken oder im Internet fertig zu kaufen. Wie der Name schon sagt, werden die Tropfen nur in Notfällen gegeben. Rescue ist in keinem Fall als dauerhafte Therapie gedacht. Die Mischung ist persönlichkeitsunabhängig und hilft jedem Katzentyp. Größere und kleinere Notfälle gibt es immer mal in einem Katzenleben. Beispielsweise vor einem Tierarztbesuch, vor einer Geburt, nach einem Unfall, nach einer heftigen Schlägerei unter Artgenossen, nach einem Insektenstich, und, und, und ...

Im Gegensatz zu den verdünnten Einzelessenzen werden die Rescue-Tropfen immer unverdünnt gegeben. Wenn der „Notfall“, beispielsweise ein Autotransport, bekannt ist, gibt man 15 Minuten vor der Abfahrt erwachsenen Katzen zwei Tropfen direkt ins Mäulchen oder in einem Leckerchen versteckt.

Wenn man Rescue nach einem Schock oder nach einem Unfall verabreichen muss, wird die Katze vermutlich kein präpariertes Leckerchen annehmen. In diesem Fall ist es besser, die Tropfen in das Fell einzumassieren. Bei Kitten genügt bereits ein Tropfen.

Rescue gibt es auch als Salbe, beispielsweise gegen Wespenstiche, Verstauchungen oder Verbrennungen. Die Salbe enthält außer den fünf Notfallblüten zusätzlich Crap Apple. Salben sind für Katzen nur dann geeignet, wenn man das Ablecken (zumindest einige Minuten lang) verhindern kann. Wenn es die Katze gestattet, kann man nach Verletzungen auch Umschläge aus verdünnten Rescue-Tropfen machen.

Grundsätzlich gilt: Je akuter der Notfall, desto häufiger gibt man Rescue. Wenn das Tier nach einem Unfall in Panik gerät, kann man bis zum Eintreffen in der Tierarztpraxis alle 15 Minuten nachträufeln. Bei kleineren Notfällen genügt oft eine einmalige Gabe.

In einer angespannnten Notfallsituation sollte man auch an sich selbst denken, um ruhiger zu werden. Soll heißen, erst mal vier Tropfen aus der Rescue-Flasche nehmen und dann unmittelbar die Katze behandeln.

Bildquellen (von oben nach unten):
Chicory - Luise / pixelio.de
Cherry Plum - twinlili / pixelio.de
Clematis - Luise / pixelio.de
Honeysuckle - Hannana / pixelio.de

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 25. Januar 2014 10:27

Bachblüten - Rezeptbausteine

 

Übersicht   Die 38 Bachblüten   Rezeptbausteine   Deutsche und botanische Namen

 

Es gibt schon Ähnlichkeiten bezüglich der Wirkung von Bachblüten. In der Tat ist es so, dass keine Blüte der anderen gleicht. Dennoch sind Bachblüten-Neulinge oft verunsichert, ob sie die richtige Wahl getroffen haben. Deshalb sind an dieser Stelle die Blüten für katzentypische Verhaltensmuster und Begleiter für manche Krankheiten zusammengefasst, die verschiedene Ursachen haben können. Wie schon erwähnt, können bis zu sechs Blüten kombiniert werden. Eine Wechselwirkung gibt es nicht. Ein paar Vorschläge:

Abwehrschwäche, körperlich:
Immer Crab Apple, um Giftstoffe auszuleiten. Gut in Kombination mit Olive zur Regeneration und Walnut, um Ansteckung zu vermeiden. Agrimony verbessert bei empfindlichen Tieren das Allgemeinbefinden bei Abwehrschwäche. Bei schüchternen Katzen sollte noch zur Stärkung Larch und Centaury dazugemischt werden.

Agression:
Das Mittel erster Wahl ist immer Holly. Es kann kombiniert werden mit Cherry Plum (wenn die Aggression aus heiterem Himmel kommt und nicht zugeordnet werden kann), mit Impatiens (bei Ungeduld), mit Vine (wenn der Wille durchgesetzt werden muss) und mit Willow (aus Verbitterung).

Allergie:
Neben einer medizinischen Therapie können folgende Blüten unterstützend wirken: Immer Crab Apple zur Ausleitung von Giftstoffen in Kombination mit Beech, wenn der Auslöser unbekannt ist. Bei stressbedingter Allergie kann Clematis helfen, bei einer Futtermittelallergie gibt man Impatiens.

Angriffslust:
In der Regel ist Beech die erste Wahl, eine Kombination mit Holly kann nicht schaden.

Angst:
Angst ist ein weites Feld, das Geduld erfordert. Es kann schon vorkommen, dass man einige Blüten durchprobiert, bis man die richtige findet. Schließlich kann man die Ursache von Angst meistens nicht zweifelsfrei zuordnen.
Einige Vorschläge: Immer Rescue, wenn es darum geht, eine akute Schrecksituation zu überwinden – niemals aber gibt man die Notfalltropfen als Dauertherapie. Aspen eignet sich für schreckhafte Tiere, die zu (scheinbar) unbegründeter Angst neigen, etwa vor Geräuschen oder hektischen Bewegungen. Cherry Plum ist, gemeinsam mit Rock Rose, eine der Panikblüten. Sie sind auch Bestandteil von Rescue. Beide Zustände entstehen durch extreme Anspannung. Auch wenn erfahrungsgemäß Katzen eher in einen blockierten Rock Rose-Zustand geraten, ist man mit der Kombination aus beiden Blüten  auf der sicheren Seite. Larch ist für Katzen, die sich nichts zutrauen. Sie ist die Blüte für verschüchterte Angsthäschen, die immer das letzte Glied der Kette sind. Mimulus ist für schreckhafte Tiere, also vergleichbar mit Aspen. Der Unterschied: Bei Aspen kann keine konkrete Angst benannt werden, es ist eher ein Angstgefühl. Mimulus wirkt, wenn exakt bekannt ist, wovor sich die Katze fürchtet. Natürlich kann Aspen und Mimulus kombiniert werden. Water Violet ist zwar keine der klassischen Angstblüten. Man sollte die Blüte aber kombinieren, wenn die Katze gleichzeitig misstrauisch oder reserviert ist. Sweet Chestnut ist für Katzen, die normalerweise nicht ängstlich sind – aber in eine für sie untragbare Situation geraten sind, mit der sie nicht umgehen können und sich deshalb verkriechen, etwa bei Besitzerwechsel.

Antriebsschwäche:
Auf jeden Fall sollte eine Erkrankung ausgeschlossen werden, wenn eine zuvor muntere Katze plötzlich antriebslos wird!
Zugegebenermaßen ist es bei diesem Verhalten schwierig, auf Anhieb die richtige Blüte zu finden. Das Mittel erster Wahl ist sicher Hornbeam, das zu mehr Lebendigkeit verhilft. Kombinieren könnte man mit Centaury (bei schüchternen Katzen, die sich nichts zutrauen), mit Clematis (um den Spieltrieb zu fördern), mit Honeysuckle (etwa nach einem Umzug oder wenn die Katze unter Heimweh leidet), mit Mustard (wenn die Katze ohne erkennbaren Grund aus dem Gleichgewicht gerät).

Apathie:
Auch hier gilt: Bevor man zur Bachblüte greift, muss medizinisch abgeklärt werden, ob eine ernsthaft Erkrankung vorliegt – was bei Apathie in meistens der Fall ist.
Unterstützend können folgende Blüten wirken: Zunächst einmal eine Mischung aus Olive (Kraftspender) und Star of Bethlehem (Seelentröster). Die drei „eigentlichen“ Apathie-Blüten sind Gorse (wenn der Zustand sich allmählich einschleicht), Sweet Chestnut (wenn der Zustand akut ist) und schließlich Wild Rose. Letztere gibt man seiner Katze, um ihr den Übergang in den Katzenhimmel zu erleichtern.

Appetitlosigkeit:
Hier muss vor allem dann einschreiten, wenn die Freßunlust zum Dauerzustand wird und vor allem der Gesundheitszustand abgeklärt wurde.
Bachblüten helfen meistens nicht, wenn die Katze an bestimmten Futtersorten herummäkelt. Das Futter schmeckt durch die Bachblüte gewiß nicht besser. Probieren kann man in dem Fall Beech (für Protestverweigerer) oder Heather (bei extrem verwöhnten Katzen), der Erfolg ist aber fraglich. Besser ist sicher Olive (allgemein stärkend), Walnut und Wild Oat für Katzen, die plötzlich ihr Lieblingsfutter verschmähen. Rock Water macht Sinn, wenn die Katze eine Futterumstellung (etwa bei krankheitsbedingter Diät) akzeptieren muss. Scleranthus ist für Katzen, die gestern noch begeistert ihr Lieblingsfutter verspeist haben und die gleiche Mahlzeit heute entrüstet verschmähen.

Besitzerwechsel:
Kann für die Katze mit erheblichem Stress verbunden sein, zumal dann, wenn das Tier aus einem vertrauten und liebgewonnenen Umfeld genommen wird. Dass eine Katze im neuen Zuhause verstört reagiert, ist in den ersten Wochen normal. Wenn sie nach ein paar Wochen immer noch leidet, sollte man ihr eine „Umzugs“-Mischung anbieten: Honeysuckle gegen Heimweh, Mustard gegen Traurigkeit, Star of Bethlehem als Seelentröster und Walnut, um die Unsicherheit abzubauen. Natürlich ist auch denkbar, dass die Katze in ihrem neuen Heim bisher unbekannte Verhaltensmuster (Angst, Dominanz, Eifersucht usw.) zeigt. Diese Störungen sind dann an entsprechender Stelle beschrieben.

Depression:
Ein schwieriges Thema, wenn man die Ursache nicht weiß und, natürlich, eine Krankheit ausgeschlossen ist. In diesem Fall empfiehlt sich, mit einer Mischung aus Holly, Mustard, Scleranthus und Star of Bethlehem zu beginnen. Weiß man den Grund für die Depression, kann man gezielter vorgehen und zu den genannten Blüten noch eine oder zwei hinzufügen: Elm (nach Überforderung), Gentian (gegen Misstrauen , etwa nach Krankheit), Gorse (gegen Hoffnungslosigkeit), Walnut (nach Verlust).

Dominanz:
Eines darf man nicht verwechseln: Wenn sich das Alpha-Tier in einem Mehrkatzenhaushalt Respekt verschafft, hat das zunächst nichts mit Dominanz zu tun. Mit ein   paar Pfotenhieben muss halt manchmal klargestellt werden, wer hier der Chef ist – was die kätzischen Mitbewohner auch verstehen und akzeptieren. Eingreifen muss man, wenn andere Katzen durch das dominante Tier abgedrängt werden. Die Blüte erster Wahl bei Dominanz ist sicher Vine. Je nach Ausprägung kann man kombinieren mit Beech (bei Protestpinkeln), Cherry Plum (wenn Dominanz auch in Aggression ausartet), Chicory (wenn die Katze immer im Mittelpunkt stehen muss), Heather (wenn ihr jegliches Sozialverhalten fehlt), Holly (bei Eifersucht), Water Violet (für Einzelgänger, die sich nicht arrangieren wollen),Vervain (wenn man ihren Wünschen nicht schnell genug nachkommt), Willow (wenn die Katze mit Übellaunigkeit reagiert).

Durchfall:
Natürlich verhindert keine Bachblüte Durchfälle und die Ursache muss medizinisch abgeklärt werden. Folgende Blüten können aber den Heilprozess unterstützen: Immer Crab Apple, um Schadstoffe auszuleiten. Wenn die Katze in Angstsituationen mit Durchfall reagiert, hilft Aspen. Wenn sie sogar in Panik unter sich macht, ist Rock Rose die beste Essenz. Wenn die Katze unter starker Anspannung steht, sollte Impatiens dazugegeben werden. Bei einem ständigen Wechsel von Durchfall und Verstopfung kann Scleranthus helfen.

Eifersucht:
Die klassische Blüte bei Eifersucht ist Holly. Wenn die Katze gleichzeitig dominant ist, ist eine Kombination mit Vine sinnvoll. Bei Zerstörungswut wegen Nichtbeachtung harmonisiert Chicory und Heather. Gepackte Koffer zur Urlaubsvorbereitung lösen mitunter Eifersuchtsszenen wegen Verlustängsten aus, dagegen hilft Mimulus.

Einzelgänger:
Es gibt Katzen, die partout keine vierbeinige Gesellschaft wollen. Wenn dies so in ihrer Persönlichkeitsstruktur verankert ist, muss man das einfach akzeptieren. Von einer Störung kann man eher sprechen, wenn dieses Verhalten zuvor nicht aufgetreten ist und sich der Groll gegen bestimmte Katzen richtet. Wer es mit einer Mischung probieren möchte: Man beginnt immer mit Beech, Rock Water und Water Violet. Je nach Verhalten fügt man hinzu: Gentian (bei Misstrauen), Holly (bei Neid),  Vine (für kleine Tyrannen), Vervaine (für sehr starke Persönlichkeiten) oder Willow (für ewig Missmutige, sobald sie eine andere Katze auch nur von Weitem sehen).

Erbrechen:
Hier gilt, ähnlich wie bei Durchfall, dass Bachblüten unterstützend eingesetzt werden. Am häufigsten Aspen, wenn die Katzen bei Angst zum Erbrechen neigen. Wenn sie sogar panisch werden und deshalb erbrechen, hilft Rock Rose. Crab Apple ist immer gut, um Schadstoffe auszuleiten.

Erschöpfung:
Das Mittel erster Wahl ist immer Olive, die Kraftblüte – insbesondere nach einer Krankheit. Dazu mischt man je nach Symptom: Centaury (wenn die Katze nur noch müde ist), Gorse (wenn die Katze hoffnungslos wirkt), Hornbeam (wenn die Erschöpfung auch mental verursacht wurde), Oak (wenn die Katze etwa bei einem Arztbesuch viel Schmerzen aushalten musste).

Feigheit:
Erst mal mit Mimulus abklären, ob die Katze aus Ängstlichkeit feige ist. Wenn das nicht der Fall ist und die Katze zu wenig Selbstvertrauen hat, sind Centaury oder Larch die richtigen Blüten.

Fressattacken:
Übermäßige Gefräßigkeit ist nicht unbedingt typisch für Katzen, gewöhnlich wissen die Fellchen, wann es genug ist. Dennoch gibt es Gründe, um Futter massenhaft reinzuschaufeln. Die Ausgangsblüte gegen Fressanfälle ist Agrimony, das ist für typische „Frustfresser“. Auch Wild Oat kann gelangweilten Katzen gegen Fressattacken helfen. Wenn sich die Katze wegen Futterneid überfrisst, hilft Holly. Nervöse Katzen, die zum Schlingen neigen, lassen sich mit Impatiens aufhalten.

Geburt:
Wer bei dem besonderen Ereignis einer Geburt dabei sein darf, sollte Rescue-Tropfen bereithalten. Die Katze ist mit Beginn der Wehen sicher nicht bereit, ein Leckerchen anzunehmen – deshalb massiert man die Notfalltropfen ins Fellchen, am besten im Nackenbereich. Wenn vorher schon bekannt ist, dass die Geburt schwierig wird, gibt man dem Muttertier zusätzlich Elm (mindert die Überforderung) und Olive (als Regenerationsblüte). Diese beiden Blüten leisten auch nach der Geburt gute Dienste. Erstgebährenden tut in den letzten Schwangerschaftstagen Chestnut Bud gut, um sich auf das Ereignis vorzubereiten. In den ersten Tagen nach der Geburt hilft Scleranthus, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen. In den folgenden Wochen können diese Blüten benötigt werden: Cerato für Kitten (wenn sie zu früh von ihrer Mutter getrennt werden und deshalb Fehlprägungen wahrscheinlich sind), Chicory (für Katzenmütter, die zum Überbehüten neigen), Oak (für ausgezehrte, erschöpfte und „leergesaugte“ Mütter, die trotz Überforderung ihre „Pflicht“ erfüllen), Red Chestnut (zum Loslassen für Mutter und Kitten, wenn die Trennung ansteht).

Heimweh:
Die klassische Heimwehblüte ist natürlich Honeysuckle als Trostspender. Man sollte die Blüte auch dem „Urlaubsvertretungspersonal“ in die Hand drücken. Wenn ein Umzug ansteht, hilft Cerato (um das Selbstvertrauen zu fördern), Clematis (um die Aufgeschlossenheit zu fördern) und Walnut (um zuversichtlich die neue Situation zu meistern).   

Immunsystem:
Bachblüten wirken unterstützend, wenn das Immunsystem gestärkt werden muss. Allgemein lässt sich sagen, dass die Kombination aus Crab Apple, Larch und Olive immer gut ist. Crab Apple hilft, Giftstoffe auszuleiten, Larch stärkt das Selbstvertrauen und Olive gibt Kraft und regeneriert. Wenn die Katze gleichzeitig Stresserscheinungen hat, weil sie überfordert ist, gibt man Elm dazu. Neigt die Katze zu Allergie, ist Clematis hilfreich, bei Parasitenanfälligkeit gibt man ihr zusätzlich Centaury.

Insektenstiche:
Die Erfahrung mit beissenden oder stechenden Insekten kann auch für Katzen äusserst schmerzhaft sein. In diesem Fall ist immer Rescue angesagt, was am besten in flüssiger Form mit einem feuchten Wattepad auf die schmerzende Stelle einmassiert wird. Rescue Creme ist weniger zu empfehlen, weil die Katze die juckende Stelle natürlich ablecken will. Wenn der Schmerz nachgelassen hat, sollte man einmalig noch Crab Apple verabreichen.

Interesselosigkeit:
Wie bei anderen Befindlichkeiten gilt natürlich auch hier, eine organische Erkrankung auszuschließen. Wenn Katzen beispielsweise kein Interesse am Spielen hat, muss das noch kein Grund für eine Therapie sein. Jede Katze ist anders – eine jagt leidenschaftlich gern dem Laserpointer hinterher, die andere nur der Federangel und die dritte liebt ihre Stoffmaus. Interesse am Spiel ist immer typ- aber nie altersbedingt. Manche Katzen „schämen“ sich, wenn sie sich bei der wollüstigen Hingabe mit ihrem Minzekissen beobachtet fühlen, manche spielen überhaupt nicht. Und Freigängerkatzen wollen weit weniger bespasst werden als reine Wohnungskatzen, denn in der Natur gibt es natürlich mehr zu entdecken. Wird man trotz dieser Kenntnis das Gefühl nicht los, dass die Katze mehr Aktivität oder Lebensfreude vertragen könnte, ist Clematis die mögliche Blüte der Wahl. Weiß man den Grund für mangelnde Aktivität, kann man gezielter vorgehen und folgende Blüten beimischen: Gorse bei Hoffnungslosigkeit, Heather oder Water Violet bei Stolz und Reserviertheit, Honeysuckle oder Mustard bei Trauer.

Isolation:
Eines muss vorweg genommen werden: Nicht jede Katze ist ein geselliges Wesen, sowohl Artgenossen als auch Menschen gegenüber. Bei eingefleischten Einzelprinzen und Einzelprinzessinnen können Bachblüten nur bedingt etwas ausrichten und das muss Mensch so akzeptieren. Am ehesten hilft Einzelgängern Water Violet – aber nur dann, wenn auch die Katze ihre Zurückhaltung aufgeben möchte. Mitunter gibt es aber Gründe, Katzen „anzuschubsen“, um sie aus der selbst gewählter Isolation zu befreien. Freilich gibt es verschiedene Gründe, wenn sich die Katze isoliert. Bei Angst probiert man es am besten mit Aspen oder Mimulus, bei Schüchernheit mit Centaury, Cerato oder Larch. Selten, aber dennoch möglich, fühlt sich die Katze entwürdigt, wenn sie sich auf eine Kumpanei herablässt. Da kann Beech oder Vine (unterdrückte Dominanz), Heather (mangelndes Sozialverhalten) und Holly (Eifersucht) helfen. Wenn sich die Katze nachhaltig beleidigt zeigt und sich deshalb zurückzieht, hat man mit Chicory oder Willow die besten Erfolge.

Jähzorn:
Es kann typbedingt immer mal vorkommen, dass Katzi unvermittelt zubeisst – wenn man etwa beim Kraulen die falsche Stelle am Bauch erwischt hat oder wenn der Schönheitsschlaf unvermittelt unterbrochen wird. Das ist natürlich kein Grund, eine Therapie zu beginnen. Es ist etwas anderes, wenn die Fellnase völlig unvermittelt und grundlos ihre Mitbewohner vermöbelt oder hemmungslos und scheinbar aus dem Nichts ihren Mensch attackiert. Wenn sich die Katze dabei immer die gleichen Opfer aussucht, sollte Holly dagegen wirken. Bei wahllosen Bissattacken hilft eher Cherry Plum. Es kann nicht schaden, wenn man Beech (bei Dominanzverhalten) oder Heather (bei Mittelpunktbestreben) zumischt.

Juckreiz:
Es gibt fast immer einen medizinischen Grund, wenn das Fellchen juckt. Unterstützend kann in jedem Fall Crab Apple gegeben werden. Wenn der Juckreiz sehr heftig ist, kann man Holly dazugeben, bei nervösen Katzen zusätzlich Impatiens.

Kastration:
Vor dem Tierarztbesuch träufelt man Rescue ins Fell, weil die Katze ja nüchtern bleiben soll. Sobald die das Tier nach dem Eingriff wieder Futter aufnimmt, kommt zur Stärkung Olive dazu. Bei Appetitlosigkeit ist eher Walnut angesagt -  das hilft auch, mit der ungewohnten Situation zurechtzukommen.

Kummer:
Wenn das Kätzchen Kummer hat, egal aus welchem Grund, ist immer Star of Bethlehem angebracht. Diese Blüte ist der Seelentröster schlechthin. In Kombination mit Pine oder Aspen kann Hypersensibilität reguliert werden. Kann die Katze einen Ortswechel schlecht verkraften, wird mit Honeysuckle, und bei zusätzlichem Misstrauen mit Gentian kombiniert. Bei (früher) Trennung hilft den Kitten Cerato, den Müttern Chicory.   

Launigkeit:
Es ist ja ein verbreitetes Klischee von Katzengegnern oder Unwissenden, dass Katzen launisch seien. Katzenhalter hingegen kennen die Katzensprache, wissen Mimik und Gestik zu deuten und können versichern, dass Katzen so launisch sind wie andere Lebewesen auch. Wem an seinem Tier eine ausgesprochene Übellaunigkeit auffällt, sollte erst einmal den Grund herausfinden. Oft sind es kleine Veränderungen, die Missmut hervorrufen. Wenn sich trotz gefundener Ursache keine Besserung einstellt, ist Willow die Blüte erster Wahl. Je nach Temperament bietet sich zur Kombination an: Wild Oat bei Unzufriedenheit, Scleranthus bei Wankelmütigkeit, Gentian bei Misstrauen.

Mittelpunkt:
Ganz klar, Kampfschmuser sind beliebt – wer kann schon der hingebungsvollen Zuneigung einer Katze widerstehen! Es gibt aber auch Katzen, die zum kleinen Terrorist werden, wenn sie hartnäckig und beständig Flauscheinheiten einzufordern. Sie wollen immer im Mittelpunkt stehen und reagieren eifersüchtig auf konkurrierende Mitbewohner. Sollte das Schmusebedürfnis tatsächlich unverhältnismäßig werden (???), helfen Heather und Chicory, um zum „Normalmodus“ zurückzukehren. Im umgekehrten Fall, also wenn die Katze ihre Liebe nicht zeigen kann, kann Holly Wunder wirken.

Mutlosigkeit:
Fehlender Mut spricht sich in Katzengesellschaft schnell herum und das unterlegene Tier wird leicht zum Prügelknaben. Ein Patentrezept gibt es nicht, aus einem Schisser lässt sich mit Bachblüten kein Held generieren. Man kann aber etwas nachhelfen, wenn man die Gründe für Mutlosigkeit kennt. Zunächst einmal hilft Rock Rose, um Panik und Furcht zu lindern und Pine gegen Demut. Hat die Katze kein Selbstvertrauen, hilft Larch am besten. Der Katzentyp, der Schwierigkeiten immer aus dem Weg geht, kann mit Gentian behandelt werden. Zu allen Blüten kann Gorse kombiniert werden, das stärkt die Hoffnung.

Nervosität:
Wenn die Mietze vom Typ her zu Nervosität neigt, ist Cherry Plum ein guter Rat. Die Blüte ist dann angesagt, wenn sich  die Katze in einer bestimmten Situation fürchtet. Wenn ausgeprägte Schreckhaftigkeit dazukommt, gibt man zusätzlich Rock Rose. Drückt sich die Nervosität eher in Ungeduld aus, ist Impatiens die bessere Wahl. Oft hilft auch Vervain, wenn die Katze zu nervöser Hyperaktivität neigt.

Panik:
Wenn die Situation einmalig auftritt, beispielsweise nach einem Unfall, auf jeden Fall Rescue. Die Notfallmischung sollte nach 15 Minuten wirken, eventuell wiederholen. Katzen, die so sehr in Panik geraten, dass sie keine Kontrolle über Urin und Kot mehr haben, sind gut therapierbar mit Rock Rose. Eine ähnliche Wirkung wird Cherry Plum zugeschrieben. Man muss beide ausprobieren, um zu wissen, was besser hilft. Für Katzen, die „normale“ Ängste haben, sind diese beiden Blüten nicht gedacht.

Parasiten:
Katzen, die für Parasiten sehr anfällig sind, kann man über einen längeren Zeitraum, also Wochen oder Monate, vorbeugend mit Crab Apple und Centaury behandeln. Das allein hilft oft schon, um der chemischen (und sicher nicht gesunden) Bekämpfung zu entgehen. In jedem Fall Crab Apple auch während einer Insektizidbehandlung zur Ausleitung von Giftstoffen geben.

Rastlosigkeit:
Ein Patentrezept gibt es nicht. Je nach Temperament dösen manche Katzen bis zu 20 Stunden täglich, andere Fellchen treibt es ständig um. Eingreifen sollte man erst dann, wenn man bei seinem Tier Stress oder Überforderung vermutet, am besten mit Elm. Wirkt die Katze eher so, dass sie nicht weiß, was sie will, ist Scleranthus oder White Chestnut die bessere Wahl. Bei Ungeduld hilft Impatiens am besten.

Reserviertheit:
Manche Katzen wirken etwas stolz und herablassend. Sie beobachten zwar die Aktivitäten um sich herum, beteiligen sich aber nicht. Water Violet schafft hier Abhilfe. Wenn die Katze aber aus Schüchternheit reserviert ist, probiert man besser Larch oder Centaury (beide Blüten bauen Selbstvertrauen auf) in Kombination mit Mimulus. Wirkt die Katze eher so, dass ihr Harmonievedürfnis gestört ist, kann Agrimony getestet werden.

Resignation:
Wenn sich die Katze selbst aufgegeben hat, können Bachblüten natürlich keine Wunder wirken. Wenn der Grund unklar ist, also keine schwerwiegende Erkrankung vorliegt, sollte man dem Tier Gorse geben (wenn sich der Zustand allmählich einschleicht) . Diese Blüte verhilft zu neuer Hoffnung. Sweet Chestnut braucht die Katze, wenn sie völlig erschöpft ist und nicht mehr weiter weiß (eher bei akuter Resignation). Natürlich können Gorse und Sweet Chestnut auch kombiniert werden. Wenn beide Blüten nicht helfen, kann nur noch Wild Rose probiert werden. Hilft auch diese Blüte nicht, den Lebensmut der Katze zu aktivieren, hat sie wahrscheinlich schlechte Überlebenschancen.

Scheu:
Auch hier gibt es kein Patentrezept. Die Ursachen sind zu unterschiedlich und manchmal verliert sich die Scheu niemals. Wenn beispielsweise ein Streuner ohne Menschenbezug jahrelang in Freiheit gelebt hat, wird er diese Prägung kaum spontan aufgeben. In der Regel weiß man nicht genau, warum die Katze scheu bleibt und man kann nur experimentieren: Water Violet hilft, Vertrauen aufzubauen. Bei Überempfindlichkeit und nach schlechten Efahrungen gibt man Aspen und Pine. Wirkt die Katze verängstigt, kann man sein Glück mit Mimulus und Larch probieren. Fast immer hilfreich, egal in welcher Kombination, ist Star of Bethlehem. Diese Blüte heilt seelische Wunden, auch wenn sie schon länger zurückliegen.

Selbstbewusstsein:
Centaury und Larch geben Selbstvertrauen und machen die Katzen mutiger. Eventuell mit Cerato kombinieren, wenn das Fellchen nicht in der Lage scheint, seinem Instinkt zu folgen. Wenn die Katze ein Schisser-Typ ist, kann man noch Mimulus dazugeben. Tritt die Unsicherheit nach einem Situationswechsel auf – etwa Umzug oder neue Mitbewohner – ist Walnut eine gute Lösung. Zu stark ausgeprägtes Selbstbewußtsein ist unter dem Stichwort Dominanz erklärt.

Trauer:
Wenn die Katze den Verlust eines Menschen oder eines Katzenkumpels betrauert, sind Star of Bethlehem und Mustard die stärksten Blüten. Wenn der Zustand länger andauert, kann man die beiden Blüten durch Honeysuckle und Sweet Chestnut ersetzen. Um den Neubeginn zu erleichtern, kann auf jeden Fall Walnut nicht schaden.

Unsauberkeit:
Wenn die Katze absichtlich ihr Katzenklo nicht benutzt, muss man zuerst ihren Gesundheitszustand abklären. Nicht selten zeigt das Fellchen durch Unsauberkeit, dass es an einer schmerzhaften Blasenentzündung (oder einer anderen Krankheit) leidet. Erst wenn der Tierarzt eine Erkrankung ausschließt, kann man über eine Verhaltensstörung nachdenken. Natürlich vorausgesetzt, das Tier ist kastriert - denn potente Kater markieren fast immer ihr Revier. Oft ist es nicht einfach heruazufinden, warum die Katze unsauber ist. Ein paar mögliche Ursachen: Der Standort oder die Beschaffenheit der Toilette passt nicht (Agrimony), die Katze pieselt aus Protest und will ihre Dominanz demonstrieren (Beech, Chicory oder Vine), die Toilette ist zu unsauber (Crap Apple), die Katze ist in einem erbärmlichen Zustand wegen Krankheit oder schlechter Haltung (Gorse oder Sweet Chestnut), Eifersucht oder mangelndes Sozialverhalten (Heather), nur in Paniksituationen (Cherry Plum oder Rock Rose).

Unzufriedenheit:
Oft kennt das Katzenpersonal den Grund für den Missmut ihrer Heerrschaften nicht, sonst würde man ja Abhilfe schaffen. Wenn das Harmoniebedürfnis, vermeintlich wegen einer Kleinigkeit, gestört wird, kann Agrimony oder Pine helfen. Bei Unzufriedenheit aus Langeweile hilft eher Wild Oat. Kommt in bestimmten Siuationen noch Agression hinzu, wäre Holly die richtige Wahl. Kombinieren sollte man immer mit Willow, das hilft allgemein gegen Unausgeglichenheit.

Vertrauen:
Bei Neuzugängen baut sich Vertrauen mitunter nur langsam auf. Wenn die Katze aus schlechter Haltung kommt oder eine andere schlimme Vorgeschichte hat, ist erst mal Geduld gefragt, bevor man mit einer Therapie beginnt. Wenn nach Monaten die Fellnase immer noch nicht an ihr Glück glaubt, kann man nachhelfen. Erst mal mit Star of Bethlehem, dem Wundenheiler und Seelentröster und mit Gentian, der Zuversichtsblüte für Zweifler. Danach kann man mit Holly, der Herzöffnerblüte, weiterbehandeln. Eventuell, bei kleinen Schissern, noch eine Angstblüte dazunehmen. Das kann typ- und ursachenbedingt Aspen, Larch oder Mimulus sein.

 

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 25. Januar 2014 02:06

Bachblüten - Deutsche und botanische Namen

 

Übersicht   Die 38 Bachblüten   Rezeptbausteine   Deutsche und botanische Namen

 

# Bachblüte Deutscher Name Botanischer Name
1 Agrimony Odermennig Agrimonia eupatoria
2 Aspen Espe oder Zitterpappel Populus tremula
3 Beech Rotbuche Fagus sylvatica
4 Centaury Tausendgüldenkraut Centaurium erythraea (umbellatum)
5 Cerato Bleiwurz oder Hornkraut Ceratostigma willmottiana
6 Cherry Plum Kirschpflaume Prunus cerasifera
7 Chestnut Bud Knospe der Rosskastanie Aesculus hippocastanum
8 Chicory Wegwarte Cichorium intybus
9 Clematis Weiße Waldrebe Clematis vitalba
10 Crab Apple Holzapfel Malus sylvestris (pumila)
11 Elm Ulme Ulmus procera
12 Gentian Herbstenzian Gentiana amarella
13 Gorse Stechginster Ulex europaeus
14 Heather Heidekraut Calluna vulgaris
15 Holly Stechpalme Ilex aquifolium
16 Honeysuckle Geißblatt Lonicera caprifolium
17 Hornbeam Weiß- oder Hainbuche Carpinus betulus
18 Imaptiens Drüsentragendes Springkraut Impatiens glandulifera
19 Larch Lärche Larix decidua
20 Mimulus Gefleckte Gauklerblume Mimulus guttatus
21 Mustard Wilde Senf Sinapis arvensis
22 Oak Eiche Quercus robur
23 Olive Olive Olea europaea
24 Pine Schottische Kiefer Pinus sylvestris
25 Red Chestnut Rote Kastanie Aesculus carnea
26 Rock Rose Gelbes Sonnenröschen Helianthemum nummularium
27 Rock Water Wasser aus heilkräftigen Quellen Aqua
28 Scleranthus Einjähriger Knäuel Scleranthus annuus
29 Star of Bethlehem Doldiger Milchstern Ornithogalum umbellatum
30 Sweet Chestnut Esskastanie Castanea sativa
31 Vervain Eisenkraut Verbena officinalis
32 Vine Weinrebe Vitis vinifera
33 Walnut Walnuss Juglans regia
34 Water Violet Sumpfwasserfeder Hottonia palustris
35 White Chestnut Rosskastanie Aesculus hippocastanum
36 Wild Oat Waldtrespe Bromus ramosus
37 Wild Rose Heckenrose Rosa canina
38 Willow Gelbe Weide Salix vitellina

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 25. Januar 2014 02:06

Bachblüten - Eine Übersicht

 

Übersicht   Die 38 Bachblüten   Rezeptbausteine   Deutsche und botanische Namen

 

Herzlichsten Dank an unsere Netzwerkerin lilitinker.
Sie hat sich mit der Erstellung der Texte zum Bachblütenkomplex wirklich enorm viel Mühe gegeben und uns dann die Texte zur Verfügung gestellt.

 

In diesem Artikel:(c) by S. Hofschlaeger pixelio.de

Was sind Bachblüten?

Der Name geht zurück auf den englischen Arzt und Homöopath Edward Bach (1886 – 1939). Auf der Höhe seiner Karriere gab er seine Praxis und seine hohe Reputation in London auf, um aufs Land zu ziehen und sich fortan der Erforschung von Naturheilmitteln zu widmen. In der Natur suchte und fand er – geleitet durch Intuition - Heilmittel, die Körper und Geist helfen, sich selbst zu heilen. Durch zahlreiche Selbstversuche entwickelte er aus wild wachsenden Pflanzen und dem Heilwassser einer Quelle 38 heilsame Essenzen.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 25. Januar 2014 02:13

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