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Begriffe rund um die Katze - ein Lexikon

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Verstopfung

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Begriff Definition
Verstopfung

Obstipation, idiopathisches Megakolon

Die Frage ist zunächst, wie man Verstopfung definiert. Katzen haben unterschiedliche Verdauung und nicht jede Katze muss täglich auf die Toilette. Gut ist natürlich, wenn man die Gewohnheiten seiner Katze kennt. Was bei Freigängerkatzen nicht immer der Fall ist, da sie ihr Geschäft ganz gern im Garten erledigen. (...)

Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass aktive und jüngere Tiere häufiger Kotabsatz haben als träge, übergewichtige und ältere Katzen. Langhaarkatzen neigen eher zu Verstopfung, weil sich mehr Haarmengen im Darm ansammeln können. Es gibt neben Darmerkrankungen auch andere Vorerkrankungen, die eine Katze am Kotabsatz hindern, etwa schlecht verheilte Beckenbrüche, weil sie die den Beckenraum verkleinern. Denkbar sind auch degenerierte Gelenke, die bei unbequemer Körperhaltung Schmerzen verursachen. Manche Katzen haben generelle, mitunter angeborene Dickdarmprobleme. Der Dickdarm ist unnatürlich geweitet (Megakolon) und die Gründe dafür sind nicht bekannt, also idiopathisch. In seltenen Fällen ist falsche Ernährung oder psychicher Stress – etwa Besitzerwechsel – der Grund für eine Verstopfung.

Aufmerksamkeit ist immer geboten, wenn eine Katze ihren üblichen Toilettengang ändert. Wenn der Kotabsatz nicht gelingt oder mit Schmerzen verbunden ist, sollte die Katze dem Tierarzt vorgestellt werden. Je früher eine Behandlung beginnt, desto erfolgreicher. Im Anfangsstadium der Verstopfung kann der Arzt konservativ behandeln. Entweder wird versucht, mit einem Einlauf den Darm zu entleeren oder der Arzt gibt ihr kotaufweichende und kramplösende Medikamente, die zu Hause auch ins Futter gemischt werden können. Neigt die Katze zu chronischer Verstopfung, muss natürlich ein größerer diagnostischer Aufwand betrieben werden. Auf dem Röntgenbild ist die Menge des im Darm angesammelten Kots erkennbar – auch danach wird sich die Therapie richten. Um Tumore auszuschließen, sollte eine Ultraschalluntersuchung gemacht werden. Außerdem ist ein großes Blutbild sinnvoll. Es kann Aufschluss geben, ob andere Organe betroffen sind und ob der Stoffwechsel der Katze stark eingeschränkt ist. Von einigen Katzen ist bekannt, dass eine Niereninsuffizienz die Verstopfung ausgelöst hat.

Nicht immer ist das Problem mit einmaliger Behandlung zu lösen und die Katze wird die rezidivierende Verstopfung nicht mehr los. Neben der Fellpflege (regelmäßiges Ausbürsten der Haare) sollte man sich mit dem Tierarzt über Futterzusätze beraten. Leicht fermentierbare Substanzen wie Pektin, Guar, Flohsamen oder Weizenkleie erweichen den Kot. Zusätzlich kann Lactulose beigegeben werden – ein synthetischer Zucker, der gleichfalls den Kot weich hält. Es ist mitunter auch zu lesen, dass schwer fermentierbare Fasern (etwa Cellulose) als Futterbeigabe den Kotabsatz erleichtern. Dazu ist zu sagen, dass sich dadurch zwar die Kotmenge erhöht, die Substanz aber keine laxierende Wirkung hat. Ein weiterer Irrglaube ist, dass die Beimengung von Pflanzenölen (Olivenöl, Sonnenblumenkernöl und andere) den Kotabsatz erleichtern. In leichten Fällen von Verstopfung – und nur dann - ist Paraffinöl das einzig wirksame Öl für die Gleitfähigkeit des Kots.

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(Theodor Heuss)
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